Über uns      So funktioniert's      Produkte & Zinsen      Rechner & Formulare      Finanzierungs-ABC       Service


  Aktuelles
  Fünf Gründe für Eigentum
  Basisinformationen
  Buchempfehlungen
  Newsletter
  Ratgeber Umschuldung
  Ratgeber Photovoltaik
     Photovoltaik - für wen?
     Die Einspeisevergütung
     Steuerlicher Überblick
     Abschreibung (AfA)
     Besonderheit Eigenverbrauch
  Ratgeber Verkauf
  Bautagebücher
  Interner Bereich
  Kurioses

 

 

 

   Startseite > Service > Ratgeber Photovoltaik > Die Einspeisevergütung


Die Einspeisevergütung

Die Vergütung des "Stroms aus der Sonne" ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt und wird auf alle Stromverbraucher umgelegt. Zugespitzt könnte man sagen, daß die Verbraucher ohne PV-Anlage über ihre höhere Stromrechnung die Gewinne der Anlagenbesitzer finanzieren. Die Vergütung selber ist abhängig von

  • dem Jahr der Inbetriebnahme (je früher, desto höher)
  • der Anlagengröße (je kleiner, desto höher)
  • der Art der Installation: an oder auf bestehenden Bauwerken wird stärker gefördert als bei freistehenden Anlagen

Grundsätzlich versteht man unter der Einspeisevergütung, wieviel Cent der Besitzer der PV-Anlage für jede Kilowattstunde eingespeisten Strom erhält. Dieser Betrag bleibt im Jahr der Inbetriebnahme sowie die folgenden 20 Jahre immer gleich. Seit Einführung des EEGs sind die Vergütungssätze für neue PV-Anlagen kontinuierlich gefallen, da die Politik mit dieser Regelung einen Kostendruck auf die Hersteller ausüben will: Diese sollen die PV-Anlagen effizienter und kostengünstiger machen, um langfristig keine Subventionen mehr zu benötigen. Wurde Sonnenstrom durch Kleinanlagen, die 2004 ans Netz gingen, noch mit 57,4 Cent pro kWh vergütet, brachte die kWh für neue Anlagen des ersten Halbjahres 2010 nur noch 39,14 Cent ein.

Entwicklung der Einspeisevergütung seit 2004
2004 57,40 Cent
2005 54,53 Cent
2006 51,80 Cent
2007 49,21 Cent
2008 46,75 Cent
2009 43,01 Cent
1. Halbjahr 2010 39,14 Cent
2. Halbjahr 2010 32,88 Cent

Über die Höhe der Einspeisevergütung gibt es derzeit politischen Streit (Stand: April 2010). Die Ursache dafür ist der durchschlagende Erfolg der Photovoltaik in Deutschland. Da viel mehr Anlagen in den letzten Jahren in Betrieb gegangen sind, als ursprünglich prognostiziert wurde, sind die Kosten für die Stromvergütungen überplanmäßig gestiegen. Dazu kommt, daß diese Kosten langfristig - nämlich 20 Jahre lang - den normalen Strom verteuern. Wegen dieser dauerhaften Belastung plant die Politik eine weitere Senkung der Einspeisevergütung zum 1. Juli 2010. Bis jetzt existiert ein Gesetzentwurf aus dem Bundesumweltministerium, der aber noch nicht verabschiedet wurde.

zurück

 

 

 



Buchtipp

 

 

 

 

Kontakt          Impressum          © 2004-2009 Baufinanzierung Wenzel