Über uns      So funktioniert's      Produkte & Zinsen      Rechner & Formulare      Finanzierungs-ABC       Service


  Aktuelles
  Fünf Gründe für Eigentum
  Basisinformationen
  Buchempfehlungen
  Newsletter
  Ratgeber Umschuldung
  Ratgeber Photovoltaik
     Photovoltaik - für wen?
     Die Einspeisevergütung
     Steuerlicher Überblick
     Abschreibung (AfA)
     Besonderheit Eigenverbrauch
  Ratgeber Verkauf
  Bautagebücher
  Interner Bereich
  Kurioses

 

 

 

   Startseite > Service > Ratgeber Photovoltaik > Photovoltaik - für wen?


Photovoltaik - für wen?

Seit dem "Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien" aus dem Jahr 2000 sind sie aus dem deutschen Straßenbild nicht mehr wegzudenken: die vielen Einfamilienhäuser, Scheunen und öffentlichen Gebäude, deren Dächer mit Photovoltaik-Modulen bestückt sind. Das Gesetz, das auch unter dem Namen "Erneuerbare-Energien-Gesetz" oder der Abkürzung "EEG" bekannt ist, hat zu einem Boom der Photovoltaik in Deutschland geführt.

Für wen lohnt sich die Installation einer Photovoltaik-Anlage? Dazu einige Hinweise:

  • Standort und Sonneneinstrahlung - Die Sonneneinstrahlung ist überall in Deutschland so hoch, daß sich die Installation einer PV-Anlage lohnen kann.
    Allerdings gibt es einige Gegenden, die bessere Voraussetzungen haben als andere (siehe Deutschland-Karte). Im Süden Deutschlands ist die Sonneneinstrahlung bis zu 20 Prozent höher als im Norden. Aber auch Teile Ostdeutschlands - insbesondere Sachsen - haben gute Voraussetzungen.

  • Dachausrichtung und Dachneigung - Nach Süden ausgerichtete Dächer mit einer Neigung von 30 Grad erzielen den höchsten Stromertrag. Ein nach Südosten oder Südwesten zeigendes Dach führt zu einem leicht verringerten Ertrag, wobei sich die Abweichung umso ungünstiger auswirkt, je steiler das Dach ist. Bei der Dachneigung ist ein weiterer Aspekt zu beachten: Die Anwinkelung der Module bewirkt eine Art Selbstreinigung. Jeder Regenguss spült Staub und Schmutz von der Moduloberfläche, im Winter kann der Schnee leichter abrutschen. Diese positive Eigenschaft verringert sich bei Modulneigungen unter 20 Grad überproportional. Das heißt, die eigentlich wartungsfreien Module müssen in diesem Fall regelmäßig gereinigt und im Winter von Schnee befreit werden.
  • Verschattung - Je länger die Sonne ungehindert auf die Photovoltaik-Anlage einstrahlen kann, desto mehr Sonnenenergie kann in elektrische Energie
    umgewandelt werden. Der Standort der Anlage sollte also schattenfrei sein. Im Sommer sollte möglichst im Tagesverlauf gar kein Schatten auftreten.
    Im Winter - bei generell niedrigerem Sonnenstand - sollte die vorgesehene Fläche zumindest in der Mittagszeit unverschattet sein.
  • Dachformen, Fenster, Gauben, Schornsteine etc. - Am einfachsten ist eine Anlage zu konzipieren, wenn eine durchgehende Dachfläche ohne Hindernisse vorliegt. Je weniger Gauben oder Fenster vorhanden sind, desto besser.

Ein Wort noch zu den wichtigsten rechtlichen Voraussetzungen:
Photovoltaik-Anlagen sind meistens als Bauvorhaben genehmigungsfrei. Ausnahmen können bestehen, wenn das Gebäude Teil eines größeren Gebäudeensembles ist (sog. Ensembleschutz) oder wenn Nähe zu Baudenkmalen besteht. Bei denkmalgeschützten Gebäuden benötigt man für die Errichtung einer PV-Anlage immer die Zustimmung der zuständigen Denkmalbehörde. Einen schönen Einblick in diese Thematik bekommt man im Internet auf der Seite des hessischen Landesamtes für Denkmalpflege. Unter
www.denkmalpflege-hessen.de in der Rubrik "Ratgeber" gibt es eine Fotogalerie mit gelungenen Beispielen und weiterführenden Tipps zu diesem komplexen Thema.

 

 

 

 



Buchtipp

 

 

 

 

Kontakt          Impressum          © 2004-2009 Baufinanzierung Wenzel